Wissen über Beweise und den Umgang mit Beweisen von Lernenden der Klassenstufen 8 bis 11

Aufsatz in KonferenzbandForschung

Publikationsdaten


VonFemke Sporn, Daniel Sommerhoff, Aiso Heinze
OriginalspracheDeutsch
Erschienen inIDMI-Primar Goethe-Universität Frankfurt (Hrsg.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2022: 56. Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (Band 1)
Seiten257-260
Herausgeber (Verlag)WTM
ISBN978-3-95987-207-2, 978-3-95987208-9
DOI/Linkhttps://doi.org/10.17877/DE290R-23357 (Open Access), https://doi.org/10.37626/GA9783959872089.0
PublikationsstatusVeröffentlicht – 05.2023

Beweise sind zentrales Element der Mathematik als Wissenschaft. Entsprechend stellen sie in der mathematischen Ausbildung ein wichtiges Lernziel dar (Reiss & Ufer, 2009), was bspw. durch die Einbettung in die Bildungsstandards deutlich wird (vgl. KMK, 2003). Empirische Untersuchungen haben jedoch wiederholt in verschiedenen Jahrgängen und Kontexten gezeigt, dass Lernende Schwierigkeiten mit mathematischen Beweisen haben (Healy & Hoyles, 1998; Heinze, 2004). Diese Schwierigkeiten lassen sich u.a. durch unzureichendes Wissen über Beweise (aufgefasst als Objekte) und den Umgang mit Beweisen (aufgefasst als Prozesse wie bspw. das Konstruieren oder Validieren) erklären (Heinze & Reiss, 2003). Entsprechendes Wissen über Beweise und den Umgang mit Beweisen kann wiederum als ein Aspekt individuellen Beweisverständnisses beschrieben werden (Sporn et al., 2021).