Emotionsregulation im Kontext von Stereotype Threat: Die Reduzierung der Effekte negativer Stereotype bei ethnischen Minderheiten
Beitrag in Sammelwerk › Forschung
Publikationsdaten
Von | Sarah E. Martiny, Thomas Goetz, Melanie Keller |
Originalsprache | Deutsch |
Erschienen in | Tobias Ringeisen, Petia Genkova, Frederick T. L. Leong (Hrsg.), Handbuch Stress und Kultur: Interkulturelle und kulturvergleichende Perspektiven (2. Aufl.) |
Seiten | 445-466 |
Herausgeber (Verlag) | Springer |
ISBN | 978-3-658-27788-8, 978-3-658-27789-5 |
DOI/Link | https://doi.org/10.1007/978-3-658-27789-5_23 |
Publikationsstatus | Veröffentlicht – 11.2021 |
Frühere Forschung hat gezeigt, dass die Aktivierung negativer Stereotype leistungseinschränkende Effekte für betroffene Gruppenmitglieder haben kann (sogenannter Stereotype Threat-Effekt). Im vorliegenden Beitrag wird zunächst ein Überblick über diese Forschung gegeben, bei dem immer wieder Bezug auf die besondere Situation ethnischer Minderheiten in Deutschland genommen wird. Da negative Emotionen im Kontext von Stereotype Threat eine bedeutsame Rolle spielen können, werden in einem nächsten Schritt Ansätze zur Emotionsregulation in die Forschung zu Stereotype Threat integriert. Abschließend werden verschiedene Arten der Emotionsregulation dargestellt, die von Menschen mit Migrationshintergrund in Stereotype Threat-Situationen eingesetzt werden können.