European Olympiad of Experimental Science 2025 - das deutsche Nationalteam steht fest
Nach einer spannenden Auswahlrunde steht das deutsche Nationalteam für die European Olympiad of Experimental Science 2025 (EOES) fest.
Die European Olympiad of Experimental Science ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler bis 16 Jahre, die im Dreier-Team gemeinsam interdisziplinäre experimentelle Fragestellungen lösen. Dabei ist jeweils ein*e Expert*in für Biologie, Chemie oder Physik zuständig.
Das Auswahlseminar zur EOES fand auf Einladung von Prof. Helmut Prechtl an der Universität Potsdam-Golm statt. Betreut wurde die Auswahlrunde von PD Dr. Burkhard Schroeter und Hanna Grebe (beide IPN, Kiel) sowie von Jan Kruse und Dr. Annabel Maisl (Göttingen) und von Konstantin Schwark (Grammetal).
Insgesamt stellten sich 15 eingeladene Schülerinnen und Schüler aus den 3. Runden der Auswahlwettbewerbe der Biologie-, Chemie- und PhysikOlympiade sowie aus dem letztjährigen Finalteam der JuniorScienceOlympiade den Ausscheidungswettkämpfen mit praktischen Klausuren in Biologie, Chemie und Physik. Da die EOES ein interdisziplinärer naturwissenschaftlicher Teamwettbewerb ist, stand nach den fachlichen Einzelklausuren am zweiten Wettbewerbstag eine 3,5-stündige interdisziplinäre praktische Klausur auf dem Programm, in dem sich Teams aus den drei Fachrichtungen Biologie, Chemie und Physik bewähren konnten. Dabei ist insbesondere Zusammenarbeit und gegenseitige fächerübergreifende Hilfe im Team von Bedeutung. Nach Auswertung aller Klausurergebnisse standen dann die beiden Nationalteams fest.
Team A besteht aus:
Lilia Theresa Dieterlen (Biologie, Freies Gymnasium Naunhof, Naunhof, Brandenburg)
Linus Cebulla (Chemie, Landesschule Pforta, Naumburg, Sachsen-Anhalt)
Daris Mohammadzadeh (Physik, Otto-Schott-Gymnasium, Mainz, Rheinland-Pfalz)
Team B bilden:
Marie Lautenschlager (Biologie, Lise-Meitner-Gymnasium, Unterhaching, Bayern)
Niklas Volodin (Chemie, Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule , Homberg , Hessen)
Pranav Arun (Physik, Carl-Orff-Gymnasium, Unterschleißheim, Bayern).

Neben der intensiven Beschäftigung mit den Klausuren findet für die Schülerinnen und Schüler auch ein häufig erstes gegenseitiges Kennenlernen statt, im Freizeitprogramm bildete ein Besuch in der Biosphäre in Potsdam, einem beeindruckend gestalteten Tropenhaus, den Schwerpunkt eines Nachmittags.
Zur Vorbereitung auf den internationalen Wettbewerb im April treffen wir uns vorher noch mit dem österreichischen Nationalteam zu einem Vorbereitungsseminar im „BIKO mach MINT“-Labor in Klagenfurt, um dort mit Schwerpunkt auf der Arbeit im Team gemeinsam zu trainieren.
Von dort aus geht es dann direkt zur European Olympiad of Experimental Science nach Zagreb, Kroatien, wo sich Schülerteams aus 23 Ländern der Europäischen Union miteinander messen werden. Wir freuen uns auf einen spannenden Wettkampf!
Ein großer Dank für die Vorbereitung der Laborexperimente geht an das Biologie- und Physiklabor am IPN und insbesondere an Hanna Grebe und Kirsten Reu, an Daniela Hinrichsen für die organisatorische Betreuung, sowie an das Physiologie-Labor an der Uni Potsdam-Golm und den Klett-Verlag für die Unterstützung.
Kontakt:

PD Dr. Burkhard Schroeter
schroeter@leibniz-ipn.de
Tel.: 0431 / 880-3135